<<<<, Homepage,
Inhaltsverzeichnis, Index,
Glossar, >>>>
Schritt für Schritt - Graustufen-Scans (Schwarzweiß-Fotos)
- zu scannende Vorlage reinigen und auf den Vorlagenhalter legen
(bei gerasterter Vorlage Optik defokussieren oder Glasscheibe
bzw. Prospekthüllen unterlegen)
- an der Scannersoftware Graustufen-Scan (evtl. geschärft)
einstellen
- Voransichtscan durchführen
- zu scannenden Bereich eingrenzen und zoomen
- wenn bei gerasterter Vorlage das Raster noch zu sehen ist,
Unschärfe erhöhen (Abstand Glasscheibe - Fokussierebene
erhöhen, mehrere Prospekthüllen unterlegen) und noch
einmal neu zoomen
- automatische Helligkeit-Kontrast-Einstellung ausführen
lassen
- wenn Ergebnis unbefriedigend - Schwarz- und Weißpunkt
setzen
- wenn Ergebnis unbefriedigend - Tonwertkurve verändern
- wenn Ergebnis unbefriedigend - Graukeil als Referenz nehmen
und probieren
- Scanauflösung einstellen = Druckerauflösung/Wurzel
aus Graustufen x Qualitätsfaktor
| Richtwert | Ausgabegerät Dpi
| Scan Dpi |
| Bildschirm | 72 | 72
|
| Laserdrucker (64 Graustufen) | 300 (37,5-Dpi-Raster)
| 55 |
| 600 (75-Dpi-Raster) |
110 |
| Laserdrucker (16 Graustufen) | 300 (75-Dpi-Raster)
| 110 |
| 600 (150-Dpi-Raster) |
225 |
| Satzbelichter (64 Graustufen) | 1200 (150-Dpi-Raster)
| 225 |
| Satzbelichter (256 Graustufen) | 2400 (150-Dpi-Raster)
| 225 |
| 3600 (200-Dpi-Raster) |
300 |
- Skalierung so einstellen, dass die gewünschte Endgröße
des Bildes erreicht wird.
- Scan starten und unter gewünschtem Format abspeichern
Bei sehr starken Vergrößerungen macht sich eine Interpolation
(d. h. Hinzurechnung vom Scanner nicht erfaßter Zwischenwerte)
notwendig, um den Treppeneffekt (Aliasing) zu vermeiden. Dies
wird in der Regel von der Scannersoftware erledigt, kann aber
auch (oft besser) von einem Bildbearbeitungsprogramm ausgeführt
werden. Interpolation ist immer mit einem Qualitätsverlust
gegenüber einem Scan in der richtigen Auflösung verbunden.
<<<<, Homepage,
Inhaltsverzeichnis, Index,
Glossar, >>>>