Disketten
Disketten sind neben der CD der am weitesten verbreitete Datenträger
und auf fast jedem Rechner les- bzw. beschreibbar, allerdings werden neuere Rechner kaum noch mit
Diskettenlaufwerk verkauft, so dass es sicher nur noch eine Frage der Zeit ist bis sie komplett
vom Markt verschwunden sind. Der Austausch
von Disketten zwischen den verschiedenen Computersystemen funktioniert
auch ganz gut, da hierfür Hilfsprogramme verfügbar sind.
Der größte Nachteil ist ihre geringe Speicherkapazität,
deshalb bleibt ihr Einsatz auf Textdateien und kleinere Dateien
beschränkt. Sind die Dateien größer als eine Diskette
erfasst, kann man sich bei Übergabe innerhalb eines
Betriebssystems behelfen, indem man ein Backup von der Festplatte
auf mehrere Disketten zieht und auf der Festplatte des anderen
Rechners wieder zusammensetzt. Bei mehr als zehn Disketten hört
der Spaß sicherlich auf, da bei nur einer defekten Diskette
das ganze Backup unbrauchbar ist.
Die neue Generation von Disketten-Laufwerken, die 120 MB bei etwa
dreifacher Geschwindigkeit auf eine Diskette schreiben können
und aber trotzdem zu den 1,44-MB-Disketten abwärtskompatibel
sind, haben sich leider nicht als Standard durchsetzen können,
da die Zip-Laufwerke schon zu weit verbreitet waren und einige
namhafte Hersteller, die eigentlich alle Rechner mit diesen neuen
Laufwerken ausrüsten wollten, ihren Entschluß wieder
rückgängig gemacht haben. So ist jetzt immer noch das
1,44 MB-Laufwerk die Standardausrüstung der Computer, weil
die neuen Laufwerke wegen der geringen absetzbaren Stückzahlen
noch zu teuer produziert werden.